Ein Nicht-Oldenburger entdeckt Grünkohl & Pinkel

20.07.2017 19:06

Unser regelmäßiger Begleiter beim Thema Kochen, der Blogger Heiner Herwig, hat bereits vor geraumer Zeit seine ersten Eindrücke der Zeit beschrieben, als er als Neubürger nach Oldenburg kam und zwangsläufig auch auf Grünkohl und Pinkel gestossen ist. Wie beschrieb er diese Eindrücke:

"Bis ich vor rund 30 Jahren in den Nordwesten gezogen bin, kannte ich Grünkohl gar nicht. Das änderte sich im ersten Winter. Da gab es einige Kohlfahrten an denen ich teilzunehmen hatte. Kohlfahrt bedeutet: mit einem Bollerwagen durch die Gegend schieben und bei jedem Stein einen Kurzen, also Schnaps, zu trinken. Anschließend gehts in eine Gaststätte in der dann zu mehr oder weniger guter Kapellen-Musik gegessen wird. Was da dann auf den Tisch kommt ist von unterschiedlicher Qualität. Immer dabei im Oldenburger Land: Kochwurst, Pinkel-Wurst, Kassler und Bauchspeck. Dazu gibt es Kartoffeln."

Gleichzeitig hat Heiner sich schon zu der Zeit daran gemacht seine eigenes Rezept entwickelt, das wir Ihnen nachfolgend gerne vorstellen möchten.

Rezept Grünkohl und Pinkel

Zutaten Grünkohl und Pinkel:

Zubereitung Grünkohl und Pinkel:

Ich habe mir meine eigene Zubereitungsart erarbeitet. Sie weicht vor allem in der Fettigkeit vom Original ab. Und der Kohl wird nicht so matschig.

Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In Olivenöl glasig dünsten. Den Honig dazugeben und etwas mitgaren. Den Grünkohl zugeben und den in grobe Stücke geschnittenen Kasslernacken und 4 Esslöffel Senf unterheben. Der Kohl muss nun rund 1 1/2  Stunden sanft vor sich hinköcheln. Ab und zu umrühren damit er nicht anbrennt. 

1/2 Stunde vor dem Ende 3 – 4 Esslöffel Hafergrütze unterheben. Die Würste in einen Topf mit heißem Wasser geben und unter dem Siedepunkt 1 Stunde wärmen. So verlieren sie etwas vom Fett. Den Grünkohl eventuell noch etwas salzen. Fertig. Mit den Würsten und Kartoffeln servieren.

Und hinterher einen Schnaps trinken.

Die komplette bebilderte Beschreibung finden Sie hier auf der Seite Gaumenschrei.de:


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